Irrationales Handeln von Anlegern bietet gute Kaufgelegenheit
Aktien-Inhaber entscheiden einen Kauf nicht immer nach rationalen Beweggründen, sondern handeln oft emotional. Stürzen beispielsweise die Kurse reihenweise ab, verkaufen auch Inhaber von erstklassigen Aktien ihre Anteile.
Was muss man wissen, um in hitzigen Zeiten cool zu bleiben?
Börsen-Basics:
Regelmäßige Dividendenerhöhung:
Teile des Unternehmensgewinns werden in Form von Dividendenzahlungen an die Aktionäre ausgeschüttet. So profitieren diese von ihren Aktien, ohne sie verkaufen zu müssen. Schüttet ein Unternehmen regelmäßig einen Teil des Gewinns aus und erhöht sich dieser auch noch stetig, ist das ein Zeichen für den guten Stand eines Unternehmens.
Kurs-Gewinn-Verhältnis:
Das KGV setzt den Kurs einer Aktie mit dem Gewinn des Unternehmens ins Verhältnis. Diese Kennziffer sagt für sich allein noch nicht viel aus. Erst im Vergleich mit anderen Unternehmen, kann man ermitteln, ob eine Aktie zu teuer beziehungsweise unter Wert gehandelt wird. Ist die KGV einer Aktie unter 10, dann ist die Aktie allgemein sehr günstig. Aktien mit einer überdurchschnittlichen Gewinnwachstumsrate weisen in der Regel einen hohen KGV auf. Dennoch sollte man ein hohes KGV immer skeptisch betrachten.
Dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis eines Unternehmens geringer als seine Dividendenrendite ist, gibt es nur äußerst selten in der Börsengeschichte. Beobachtet wird diese Phänomen meist nur, wenn es infolge von Panik zu großen Ausverkäufen kommt. Gerade aber diese Konstellation bietet Anlegern mit starken Nerven eine gute Gelegenheit zum Kauf.