In Panik Aktien zu veräußern ist nicht ratsam
Angst ist im Allgemeinen ein schlechter Ratgeber und doch verkaufen Anleger in einer Verkaufspanik oft alle Aktien, ob diese nun zu ausgezeichneten Gesellschaften gehören oder sich eher unlautere Unternehmen dahinter verbergen.
Für abgebrühte und clevere Investoren ergeben sich dadurch oft paradiesische Zustände, dir nur selten wiederkehren. Die Verkäufer ärgern sich meist nach Abflauen der ersten Panik sehr, wenn sie diese, nach Erholen der Aktienkurse, zu weitaus höheren Konditionen erwerben müssen als zuvor.
Besonders derzeit sorgt die Schuldenkrise einiger europäischer Länder auf den Aktienmärkten für Aufregung. In solchen Situationen kann es dazu kommen, dass Aktien von Unternehmen im Keller verschwinden, die bereits seit mehr al 100 Jahren am Markt agieren und es sehr wahrscheinlich auch weiterhin tun werden. Hier sollten Anleger sich die Unternehmen genauer anschauen und nicht in Panik handeln. Ein ausgezeichnetes Managements sowie ein bereits langanhaltender Erfolgskurs sind schlagkräftige Argumente, um gerade diese Aktien nicht zu veräußern. So ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis nicht immer die wichtigste Kennziffer, wenn es um Kaufen, Halten und Verkaufen geht.