Deutsche Investmentmärkte weiterhin krisenfest
Deutschland profitiert von seiner stabilen Wirtschaft und kann auch im dritten Quartal ein leichtes Plus des Investmentumsatzes im Vergleich zu den vorhergehenden Quartalen verzeichnen. Die deutschen Investmentmärkte zeigen sich mit einem Transaktionsvolumen von rund 17,3 Milliarden Euro, unbeeindruckt von den Turbulenzen auf dem Finanzmarkt.
Das liegt daran, dass der deutsche Markt nicht nur für inländische Investoren von großem Interesse ist, sondern sich auch für ausländische als besonders rentabel zeigt. Besonders Einzelhandelsimmobilien stoßen mit einem Anteil von knapp 50 Prozent auf großes Interesse. Die Konsumstimmung der Deutschen ist nach wie vor positiv und damit weisen insbesondere hochwertige Einzelhandelsobjekte einen langfristig stabilen Cash Flow auf. 80 Prozent der gehandelten Immobilien fallen auf Einzeltransaktionen, wobei Portfolioverkäufe von zwei oder mehreren Immobilien die restlichen 20 Prozent bestimmen.
Die größte Nachfrage nach Immobilien findet immer noch in den sechs begehrtesten Großstädten Deutschlands statt. Dazu zählen Berlin, Hamburg, Köln, München, Düsseldorf und Frankfurt. Dort wurden allein rund 8,27 Milliarden Euro umgesetzt. Die Renditen sind insgesamt stabil, obwohl sie an einigen Gegenden, wie München und Hamburg, leicht nachgegeben haben.
Auch für das nächste Jahr wird insbesondere den Core-Immobilien eine hohe Nachfrage vorausgesagt. Allerdings kann niemand die Zukunft der Investmentmärkte realistisch einschätzen, da die Entwicklung der Finanzkrise noch nicht absehbar ist.